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Runder Tisch
DU- Laar
Herzlich Willkommen
© Runder Tisch Laar
Die Arbeitskreise:
Friedrich-Ebert-Straße
Ansprechpartner: Frau Götting-Schlitt
Hier kann sich der Arbeitskreis vorstellen.
Schule, Kindergarten, Jugend und Bildung
Ansprechpartner: Herr Holtschneider
Hier kann sich der Arbeitskreis vorstellen.
Sport und Vereine
Ansprechpartner: Herr Riedel
Hier kann sich der Arbeitskreis vorstellen.
Wohnumfeld und Grün
Ansprechpartner: Baumscheiben- Patenschaft: Franka Biermann, f.biermann@stadt- duisburg.de tel.: 0203/283 2828
Jahresbericht „Runder Tisch Laar“ 2015
Im Jahr 2015 wurden zu fünf Runden Tischen eingeladen.
Fester Bestandteil jeder Sitzung waren die Anträge zum Verfügungsfonds, der Bericht aus dem Stadtteil von
der Stadtteilmanagerin, Frau Gorres und die Berichte aus den Arbeitskreisen.
 Bei fast jeder Sitzung war ein Thema, mit eingeladenen Experten und anschließender Diskussion eingeplant.
Der Kreis der Sprecherinnen und Sprecher des Runden Tisches tagte jeweils vorab, um die Veranstaltungen
zu planen und vorzubereiten.
22.01.2015 Wohndorf Laar    Situation auf der Friedrich-Ebert-Straße
Herr Offergeld vom Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement stellte die städtebaulichen  Planungen
vor.
Anschließend bestimmte die Problematik des Zusammenlebens auf der Friedrich-Ebert-Straße den Großteil
der Veranstaltung. Herr Baumgart vom Amt für Wohnen und Soziales, Herr Kache von der Polizeiinspektion
Fachleute aus den verschiedensten Bereichen  als Ansprech- und Diskussionspartner zur Verfügung.
26.02.2015 Wohndorf Laar    Vorstellung des Rheinpark-Projekts
Frau Süselbeck vom Amt für Umwelt und Grün und Frau Grüning von der EG DU referierten über die
Gestaltung des Rheindeichs und die Bürgerbeteiligung. Dabei wurde vom Runden Tisch besonders die
anstehende Deichsanierung und die Vereinbarkeit mit dem Rheinparkprojekt kritisch beurteilt und der
Wunsch nach einer besseren Abstimmung und Informationspolitik zwischen den beteiligten Fachinstanzen
geäußert.
26.05.2015 Wohndorf Laar    Verkehrssituation Deichstraße
Das Thema musste vertagt werden, da der geladene Experte von der Stadt kurzfristig absagen musste.
Thema war dann unter anderem die Aufgabe des Geldautomaten der Volksbank Rhein-Ruhr an der Friedrich-
Ebert-Straße. Es wurde eine Unterschriftenliste gegen den Abbau des Automaten ausgelegt, mit einem
Anschreiben, das auch auf die unterdurchschnittliche Versorgungssituation in Laar hinwies.
14.09.2015 Wohndorf Laar    Verkehrssituation Deichstraße
Herr Beck vom Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement berichtete über die Bestandssituation der
Deichstraße bezgl. Verkehrsmengen, Lärmsituation und Führung der LKW-Verkehre. Herr Beck informierte 
auch darüber, dass große Teile der im Integrierten Handlungskonzept Laar beantragten Maßnahmen im
Zusammenhang mit dem Deichpark nicht im Förderzeitraum bis Ende 2018 umgesetzt werden können. Dieser
Umstand wurde zum ersten Mal öffentlich und ist von großer Bedeutung für die weitere Umsetzung des IHK
Laar.
Weiteres Thema war die Schließung der Sparkassen-Filiale 2017 in Laar. Es hatte zwischenzeitlich ein
Gespräch mit Dr. Bonn, dem Vorstandsvorsitzendem der Sparkasse zu diesem Sachverhalt stattgefunden. Die
Sparkasse beabsichtigt einen Fahrdienst auf Bestellung, gegen Gebühr anzubieten. Der Vertreterinnen und
Vertreter des Runden Tisches machten den Vorschlag einer mobilen Sparkasse, die einmal wöchentlich den
Stadtteil anfährt. Herr Dr. Bonn wurde ebenfalls gebeten Kontakt zur Volksbank Rhein-Ruhr aufzunehmen,
zwecks gemeinsamer Lösung bis 2017.
Ergebnisse stehen noch aus.
17.11.2015 Wohndorf Laar    Frau Teymur vom Amt für Soziales und Wohnen stellt sich vor
Frau Jeuschnik von der EG DU ergänzt den Bericht des Runden Tisches über die Auftaktveranstaltung
„Jugend stärken in Duisburg“ für die Stadtteile Laar und Marxloh.  Laar erhält über dieses Programm einen
arabisch sprechenden Sozialarbeiter mit 38,5 Stunden (Träger AWo-Integration). Über das  Modellprogramm
des Europäischen Sozialfonds für Deutschland können weiter Mittel für den Stadtteil freigesetzt werden. 
Besonders interessant für den Runden Tisch sind dabei die Mikroprojekte.
Die Arbeitskreise entwickelten sich erst im Laufe des Jahres oder sind noch im Aufbau begriffen.
Da  die Situation auf der Friedrich-Ebert-Straße in der Vergangenheit  nachhaltig zu keiner positiven
Veränderung geführt hat, befasste sich einer der Schwerpunkte des Runden Tisches mit diesem Bereich des
Stadtteils in Zusammenarbeit mit dem zuständigen Arbeitskreis Friedrich Ebert-Straße.
Über den Arbeitskreis kam der Kontakt zum Kommunalen Integrationszentrum (KI) zu Stande,  vertreten
durch Frau Wagner. Es fanden dann vier Koordinierungsgespräche zwischen Januar und Juli statt, zu dem
das KI einlud. Gesprächsteilnehmer waren u.a.  der Jugendamtsleiter, Jugendgerichtshilfe, Mitarbeiter der
Awo-Integration, sowie deren Leiter, Zof Team-Hochfeld, LeO e.V., Vertreter der Polizei, Wache Meiderich,
Stadtteilmamagerin, Bürgervereinigung, Vertreter von den Grünen und Mitglieder des Arbeitskreises
Friedrich-Ebert-Straße.  Zielsetzung dieser Treffen war es ein Konzept zu entwickeln um die Situation auf der
Friedrich-Ebert-Straße zu befrieden.
Bei dem letzten Treffen am 22.06.2015 im Cordian-Haus in Laar, wurde vereinbart, dass der Jugendamtsleiter
und der Leiter der Awo-Integration die Planung  zum Abschluss bringen und zeitnah die Teilnehmer
informieren sollten, was nicht erfolgte.
Wir erfuhren  stattdessen, dass das von uns angestoßene Projekt auf den Stadtteil Marxloh ausgedehnt
werden sollte.
Daraufhin wandten wir uns im Juli an die Polizeipräsidentin, den Oberbürgermeister und den Beigeordneten
für Familie, Bildung und Kultur, da wir als kleinerer Stadtteil befürchteten, bei der Umsetzung des Konzepts
ins Hintertreffen zu geraten, was die personelle Besetzung als auch die Finanzierung betraf.
Die Polizeipräsidentin antwortete umgehend und verwies darauf, dass sie mit ihren Partnern einen
ganzheitlichen Problemlösungsansatz anstrebe, mit dem Ziel, die Lage dauerhaft zu befrieden und die
öffentliche Sicherheit und Ordnung zu gewährleisten. Dieses wurde auch durch eine erhöhte Polizeipräsens
in Laar sichtbar.
Im September fand dann ein Treffen mit dem Beigeordneten statt, der unsere Befürchtungen entkräftete und
uns zusicherte, dass wir eine Stelle für Laar über „Jugend stärken im Quartier“ erhalten, aber auch über das
Projekt „Klar kommen“, welches über das Innenministerium finanziert wird.
Die Information der Stadt Duisburg darüber ging über den Verteiler des Runden Tisches.
Anfang November nahmen wir dann an der Auftaktveranstaltung „Jugend stärken in Duisburg“ teil und
sprachen mit den Koordinatoren und vereinbarten weitere Gespräche. Dabei geht es uns  hauptsächlich um
die Vernetzung  der einzelnen Institutionen vor Ort , für die bislang keine Lösung gefunden wurde.
Im Frühling gründete sich der Arbeitskreis Wohnumfeld und Grün, der das brachliegende Gelände zwischen
Schule und Deichstraße  zu reinigen plante. Kurz vor Beginn stellte sich heraus, dass das Grundstück auf
Grund eines fehlenden Bodengutachtens nicht betreten werden durfte.
Dann lud der Arbeitskreis zu einer Sondersitzung zum Thema Grünstücke bzw. Baumscheiben am
Straßenrand ein. Bei reger Teilnahme erklärten sich mehrere Bürger bereit ein Grundstück zu bearbeiten.
Daraufhin kam das Angebot diese Grünstücke zu reinigen und mit neuer Erde aufschütten zu lassen, was
allerdings nicht veranlasst wurde. Der Hintergrund ist nicht klar.
Im Sommer konnte einem Imker, dank Herrn Sander von der GeWoGe, Platz für zwei Bienenstöcke an der
Deichstraße, zur Verfügung gestellt werden.
Im Herbst beantragte der Arbeitskreis Kotbeutelspender für Hundebesitzer, Wuffy-bags, zu installieren, was
mit Mehrheit des Runden Tisches befürwortet wurde. Um die Kosten zu decken wurde Geld bei der
Bezirksvertretung Meiderich/Beeck für 2016 beantragt. Bisher erfolgte keine Rückmeldung.
Am Ende des Jahres stießen wir ein Musikprojekt mit an.
 Wir konnten feststellen, dass das Interesse an der Entwicklung des Stadtteils ungebrochen ist, was durch
die Teilnahme an den Sitzungen des Runden Tisches ( 40-60 Personen) und an vielen geführten Gesprächen
sichtbar wurde.
Allerdings sind einige engagierte Bürger enttäuscht, dass die Umsetzung des IHK Laar, was bereits 2012 in
der Presse vollmundig angekündigt wurde, langsam voranschreitet oder auch in einigen Punkten nicht 
realisierbar erscheint, wie das Deichpark-Projekt, was mit viel Hoffnung und Vorfreude von den Laarern
aufgenommen wurde.
Wir würden uns einen besseren Informationsfluss wünschen und eine realistischere Planung, die sich am
Machbaren orientiert.
Duisburg, den 28.01.2016
i.A. Sigrid Goetting-Schlitt
Sprecherin Runder Tisch Laar     
Nachtrag zur Sitzung des" Runden Tisches Laar" vom 1.06.2016   Da bei der Sitzung des Runden Tisches Laar am 1.06..2016  aufgrund der umfangreichen Tagesordnung  die Berichte aus den Arbeitskreisen entfielen, geben wir auf diesem Wege  eine kurze Zusammenfassung.   AK- Friedrich-Ebert-Straße:   Das Projekt „Schaufenster zum Rhein“ wurde ausgiebig von Herrn Matczik, EG DU und Frau Gorres in der Sitzung vorgestellt. Die Gründung des „Libanesischen Integrations- und Kulturvereins  Duisburg“ (LIKD) steht kurz bevor. Von Seiten des Runden Tisches Laar fand ein erstes Treffen am 15.03.2016 in Laar statt, an dem Herr Melih Keser, Mitglied der Bezirksvertretung von den Grünen, Herr Omeirat, Ratsherr aus Essen von den Grünen und Bezirksbürgermeisterin Frau Stürmann, SPD teilnahmen. Wir schilderten die Erfahrungen mit den Libanesen der Friedrich-Ebert-Straße auf Grundlage einzelner Anwohner oder Geschäftsleute. Herr Omeirath berichtete von seinen Erfahrungen mit dem Essener Projekt und über die anstehende Vereinsgründung. Er schätzt die Situation nicht so problematisch ein, wie sie sich in Essen darstellt. In Duisburg leben nur etwa 1000 Libanesen auf unterschiedliche Stadtteile verteilt, auf der Friedrich-Ebert-Straße nur vier Familien. Er wagt die Prognose, dass sich die Situation in einem Jahr positiv verändert haben wird. Er hat Kontakt zu einigen Libanesen der Straße aufgenommen. Ein großes Problem stellt für die Gruppe der Aufenthaltsstatus dar. Einige Libanesen besitzen eine Duldung, die alle drei Monate erneuert werden muss. Dieser Sachverhalt wirkt sich erschwerend auf Ausbildung, Praktikum oder Jobsuche aus. In einigen Familien gibt es Mitglieder, die die deutsche Staatsangehörigkeit haben, eine Duldung oder eine Aufenthaltsgenehmigung. Durch die Duldung wird die Abschiebung ausgesetzt, da sie aus tatsächlichen oder rechtlichen Gründen nicht möglich ist. Das heißt, es gibt keinen Aufenthaltstitel der zum Aufenthalt berechtigt, es wird lediglich die Vollziehung der Ausreiseverpflichtung ausgesetzt und das zum Teil seit 20  Jahren oder länger. Frau Stürmann will sich auf politischer Ebene dafür einsetzen die Duldung zumindest zu verlängern. Syrische Flüchtlinge erhalten eine Duldung über drei Jahre. Ein halbes Jahr wäre schon ein Fortschritt.   Der LIKD soll als Ansprechpartner dienen und als Wegbereiter für ein größeres Miteinander in den Stadtteilen. Die Vereinsgründung wird von Herrn Keser und Herrn Omeirat begleitet. Es ist angedacht, dass aus jedem Stadtteil, in dem Libanesen wohnen, Vertreter  im Vorstand mitarbeiten. Wünschenswert wären Frauen und Männer, Ältere und Jüngere.   Aus dem Kreis der interessierten Personen, Vereinen und Institutionen in Laar hat sich ein Arbeitskreis gebildet, der sich regelmäßig mit Herrn Keser in der Awo-Integration trifft. Durch die Awo-Integration hat sich ein Träger gefunden, der das Projekt professionell und finaziell unterstützen kann, was ohne die Awo-Integration nicht möglich wäre.    Die Awo-Integration lädt alle interessierten Bürger, Vereine und Einrichtungen am 6. Juli 2016 ab 17.00 Uhr ins Ewaldi-Haus zu einer Filmvorführung ein. Der Titel des Filmes lautet:  „Einblick in die Lebenswelt geduldeter Jugendlicher in Duisburg-Laar“               Der Film wurde im Auftrag der Awo durch ein professionelles Filmteam gedreht.         AK Sport   Herr Riedel berichtete in der Sitzung des "Runden Tisches Laar" vom 17.11.2015 von der Zusammenlegung der beiden Fußballvereine VfvB Ruhrort und dem SV Laar 21 und den Plänen, an der Ahrstraße eine neue Sportanlage mit Förderung des Bundes zu errichten. Am 30.11.2016 war dann auch in der WAZ zu lesen, dass die Sportanlage Ahrstraße modernisiert werden soll. Kosten 1,6 Millionen, wovon 90% durch das Zukunftsinvestions-Programm des Bundes zur Sanierung kommunaler Einrichtungen im Bereich Sport, Jugend und Kultur übernommen werden sollten. Die erhoffte Modernisierung der Anlage kann leider nicht erfolgen, da die Stadt Duisburg bei der Verteilung der Gelder aus dem Bundesprojekt nicht berücksichtigt wurde. Herr Dietz, Betriebsleiter von Duisburg Sport, hofft aus anderen Quellen zu Geld zu kommen, um die Zusamenlegung noch verwirklichen zu können. Die Umsiedlung des TSV Bruckhausen zur Vogelwiese wird aus einem anderen Topf bezahlt. AK Wohnumfeld und Grün zum Thema Wuffibags Im September 2015 ergab eine Abstimmung beim Runden Tisch, dass die Laarer Bürger Wuffibagspender im Ortsteil haben möchten. Daraufhin stellte ich im Oktober 2015 einen Antrag auf 2100,00 € für die Aufstellung von Sieben Wuffibagspendern bei der Bezirksvertretung Meiderich/ Beeck. Bis jetzt erhielt ich keine Antwort. Im Februar 2016 erschien eine Pressemeldung in der stand dass Laar Zwei Wuffibagspender erhalten soll. Ob das auf meinen Antrag hin geschah entzieht sich meiner Kenntnis, zumal es diese wohl noch nicht gibt. Ich weiß zumindest nichts davon. Herr Sander (GeWoGe) ist bereit Geld für diesen Zweck zu spenden, worüber ich mich sehr freue. Leider ist der Verfügungsfond für dieses Jahr schon ausgeschöpft, so dass ich den Antrag auf Unterstützung aus dem Fond erst für nächstes Jahr stellen kann.
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